Peter Diefenbachs Gedichte


(Philosophie; 12. April 1994)

Die Fahrt

(Wenn ich lange Strecken mit dem Zug fahre, komme ich in ziemlich seltsame Traumzustände zwischen Schlafen und Wachen. Kommentar meines Bruders Niki auf das Gedicht: "Irgendwie scheinst Du Zugfahrten anders zu erleben als ich...")

Traumlandschaften
Nur ein kurzer Blick
Unwirklichkeit
Zieht vorbei,
Breitet sich aus,
Erfasst mein Sein.

Der Tanz der sieben Schleier
Um die Augen mit Geistergeschick
Immer mehr und immer schneller
Kein Weg zurück ---
Hinein in den Schein.

Müde Gesichter
Träges Starren in die Weite
Ein Wort, ein Lächeln,
Spiegel der Seele
Gedankenverloren

Verlorene Gedanken
Ziehen Seite an Seite
Es hält mich und bleibt
Nur die Trägheit der Masse
Zwischen den Ohren.

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