Peter Diefenbachs Gedichte


(Liebe; 16. September 2004)

So schön (Sonett)

Sie ist so schön, mir ist, als müsst ich weinen
Allein schon an dem Anblick der verträumten Augen
den braunen und dabei doch klar und reinen
könnt sich mein Blick nie satt dran saugen

Und ihre Worte woll'n das Herz mir wärmen
wie sie sie wispert sanft in meine Ohren
Selbst unerfahr'ne Dichter kommen da ins schwärmen
und fühlen sich von allen Musen auserkoren

Sie ist so schön, mir ist, als müsst ich weinen
Und Ihre Hände - oh sie treiben schier
zum Wahnsinn, streicheln sanft an meinen Beinen

Und schließlich will sie auch dem kleinen
Unterschiede zwischen ihr und mir
die beste, einz'ge aller Frauen scheinen

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