Peter Diefenbachs Gedichte


(Liebe; 1. März 1996)

Traum und Wirklichkeit

Manchmal träumte ich,
Ich sei ein Berg,
Starr und unbeweglich
Doch Du zeigst mir, wie agil ich bin.

Manchmal träumte ich,
Ich sei ein Kind,
Klein und unbeherrscht
Doch Du zeigst mir, wie sehr Mann ich bin.

Manchmal träumte ich,
Ich sei ein Geist,
Kopfgeburt und körperlos
Doch Du zeigst mir, wie sehr Mensch ich bin.

Und oft schon träumte ich
Von meiner Traumfrau,
Mal fraulich und sinnlich,
Mal kindlich und verspielt
Und nun zeigst Du mir, wie wirklich Du bist.

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