Peter Diefenbachs Gedichte


(Liebe; 08. August 2006)

Zur Hochzeit

Zur Hochzeit meiner Schwester ein kleines Gedicht von Claudia und mir, bewusst als leichte Kost konzipiert.

Die Julia saß in ihrer Laube
und sann so vor sich hin, "ich glaube,
es sei nun an der Zeit,
dass Mark mich endlich freit."

Die Szenerie betrat nun Mark,
der Julia ganz arg leiden mag,
die da in ihrer Laube schmollte,
endlich unter die Haube wollte.

Vereintes Glück vermehrt sich schnell,
drum war auch schon recht bald zur Stell
ein kleines Kind, ein hübsches, selig's,
so nanntes es die beiden Felix.

Kurzum - zu diesem großen Glück
fehlte nur noch ein kleines Stück.
Dies Stück sie nun gefunden haben,
als sie sich heut' die Ringe gaben.

Wir wünschen euch Zeit füreinander im Leben.
Und sollte es einmal Ärger geben,
so knobelt, wer an die Pfanne darf.
Und kocht je nach Stimmung - mal locker, mal scharf,
ob griechisch, italienisch, oder Wok-Man,
denn Liebe geht durch den Magen, sagt man.

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