Peter Diefenbachs Gedichte

Gelegentlich habe ich das Verlangen, mit der Sprache zu spielen, und schreibe Gedichte. Die Gedichte sind chronologisch sortiert. Meine "Anspieltipps" sind mit einem Stern markiert.

AnspieltippTitelKategorieDatum
    Goodbye My Little TigerAbschied (August 1987)
    Times don't holdLiebe (4. Oktober 1987)
    You said...Frust (November 1987)
    TränenFrust (29. Dezember 1987)
    Let's dream...Frust (Oktober/November 1988)
    Es geht mir gutAbschied (30. Juni-3. Juli 1989)
    Sang- und klanglosAbschied (30. Juni-3. Juli 1989)
  *  LuftsprungAbschied (30. Juni-3. Juli 1989)
    Zeit des ErwachensLiebe analysiert (10. November, 19. Dezember 1989)
  *  Ich bin ein TraumLiebe (April 1992)
    EinsamkeitFrust (Januar 1993)
    Auf ExLiebe analysiert (13. Juli 1993)
  *  Bitte glaub mir nichtLiebe (6. August 1993)
  *  Let's just be Friends (LJBF)Liebe/Frust (21. Oktober 1993)
    DoubtPhilophie (23. November 1993)
    An die Freude (Ein Adventsgedicht)Philosophie (12. Dezember 1993)
    Schon gehört?Philosophie (12. Dezember 1993)
    Hallo DuLiebe (12. Dezember 1993)
    TrauerträneTrauer (28. Dezember 1993)
  *  KraulzertifikatLiebe (28. März 1994)
  *  Die FahrtPhilosophie (12. April 1994)
    Guter RatRap (8. April-1. Juni 1994)
  *  Gang und GäbePhilosophie (18. Januar 1995)
    FreihandelPolitik (24. Januar 1995)
    Ich will DichRock&Liebe (1. März 1995)
    AugenblickLiebe (1. Mai 1995)
    PustekuchenPhilosophie (11. Mai 1995)
    Zeit (Ich weiß nicht)Philosophie (10. Februar / 20. Mai 1995)
    Soul RhythmParodie (Mai 1995)
  *  Karlsruher AugustgewitterNatur-Epik (12. Juni 1995)
    Gestatten, BärTigerPhilosophie (06. Juli 1995)
    Der Sinn des SterbensPhilosophie (09. Juli 1995)
    Wösel ILiebe (24. Juli 1995)
  *  Kannst Du von Dir sagen...?Philosophie (April 1995 / 04. August 1995)
  *  Du bist!Liebe (08. August 1995)
    CoolParodie (5. Dezember 1995)
    SonderlingPhilosophie (15. Dezember 1995)
    SchüttelreimeSprachspielereien (1995 - 2012)
    Traum und WirklichkeitLiebe (1. März 1996)
    Und ich war alleinParodie (13. März 1996)
    Einst wünschte ichPhilosophie (April 1996)
    Band und FesselHochzeit (Juni 1996)
    Rose im BallonPhilosophie (11. Oktober 1996, 13. Januar 1997)
    Kommando zurückPolitik (20. März 1997)
  *  DoktrinPolitik (21. März 1997)
  *  Viagra-FällePhilosophie (26. August 1998)
    Ich willPhilosophie (03. September 1999)
  *  Ohne ReimSprachspielereien (22. August 2003)
  *  So schön (Sonett)Liebe (16. September 2004)
    Zur HochzeitLiebe (08. August 2006)
    Zur TaufeGlauben (05. August 2007)

[Übersicht]

Lust auf noch mehr Gedichte? Auch von anderen Leuten? Zum Beispiel hier:


(Abschied; August 1987)

Goodbye My Little Tiger

(Mein erster ernstgemeinter Versuch. Noch traute ich mich nicht an die deutsche Sprache heran, und mein Englisch war auch nicht gerade das beste.)

Goodbye my little tiger
Have a nice time in France
Did exist for our love
Some little kind of chance?

We were like a flower in the summer wind
Unfortunalety
Yet the rising sprout
Knew about
The rare times of prosperty
And the early end in
Fall
At the summit of peak time.
Now the blades will blow so far away
Just memories remaining
And the sweet bitterness of melancholy
When the wind
Sends a small smell of the past

Goodbye my little tiger
I hope we will see again
The best wishes for the future
What will have changed till then?

Will we still be the same?
(Will we still play the game?)
Who else will touch our lives?
Will we meet without fear, shame or sorrow?
If we met today --- what will we think tomorrow?
Where will you go to share your life ---
To Me Or Not To Me?
And will I still be free?
That are so many questions
Just time can answer...
But I hope both are free
For a new time together
Or both found another
Heaven to hover

Goodbye my little tiger
Have a nice time in France
But please keep of the time with me
A little remembrance

Now I close my eyes
And remember the times I spent with you ---
The timidly searching awake of our love
It was a feeling hardly to describe
Like a small universe just for me and you
Full of feelings
Whirling through place and time
Feelings contradictory but also complementing
So quiet, silent, peaceful, calm,
Warm, full of harmony
Protected, delicate, safe, secure,
So tender, soft, relaxed
So sheltered
But also exciting, stimulating, arousing, frank
And not at least inspirating
A closeness never found before
A mental melt in a save cocoon of calm

Goodbye my little tiger
Have a nice time in France
Did exist for our love
Some little kind of chance?

We are a real complement
The wild tiger
Lured the grumbler
Out of his own-built lonely hole
But now the bear must say:

Goodbye my little tiger
I hope I can bear missing your kind kind
Goodbye my little tiger
And I hope I'll keep you forever in mind.

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(Liebe; 4. Oktober 1987)

Times don't hold

Times don't hold
It's getting cold
But there's something special
In my memory.
It's a fact
As a hope
Like a rope
To climb up
I know
With the cold
Comes a warmth
Of an advent
Of someone to hold,
To embrace
A return
Unfreezing,
Recoloring the world
From grey to blue.

You see:
I'm missing you

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(Frust; November 1987)

You said...

You said life goes on
I think life goes down
You said love gets in
I think love gets out
You said I will rise up
I say I will shrink in
You said I'll find a new place
I know I'll ever sit between

Since you left I never had fun!

You said the game's not over
I know I will come under
You said new love is near
But I feel so much fear
You said make a new start -
Now we're apart
It's an easy game to play
But now you are away.

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(Frust; 29. Dezember 1987)

Tränen

Tränen
wegen uns
über uns
für uns
allein
...

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(Frust; Oktober/November 1988)

Let's dream...

Let's dream of life
dream of love
dream of you and me
just dream of time
and dream of place
forget reality
Now I dream of words
dream of hope
dream 'bout the flow of time
There was peace
That will return
Where everything was fine
Let's dream ...

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(Abschied; 30. Juni-3. Juli 1989)

Es geht mir gut

Nichts mehr, das mich zwingt,
Nichts mehr, das mich treibt,
Nichts mehr, das mir Freude macht
Es geht mir gut.
Nichts mehr, das mich hält,
Nichts, das mir gefällt,
Nichts, woran ich glauben kann
Doch, es geht mir gut.
Fast eins nun schon, so schien es mir,
Und plötzlich so unnahbar.
"Alles Gute" auf den Weg,
"Wo Häuser sind, wird eine Wiese sein"
Doch wessen Wiese? Mir gefällt sie nicht.
Und welchen Weg? Ich steh' allein und finde keinen,
Weiß nicht, welche Richtung weiterführt.
Glaub' mir, mir geht's gut.
Nachgedacht, den Tag mit Weinen zugebracht,
Und nun ist alle Trauer aufgebraucht,
Der größte Schmerz verraucht,
Keine Tränen mehr.
Wie betäubt,
Mich selbst betäubend
Im Land hinter der Traurigkeit.
Es geht mir gut.
(Wie gut.)

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(Abschied; 30. Juni-3. Juli 1989)

Sang- und klanglos

Alles bäumt sich auf,
Will im noch nicht verlorenen Kampf um Dich
Zu jedem Mittel greifen.
Doch der Geist, die höhere Instanz,
Sagt "nein" und tritt den Rückzug an
--- Ich kenne Deinen Weg
Und sehe, es muss so sein ---
Und so verschwinde ich
Sang- und klanglos.

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(Abschied; 30. Juni-3. Juli 1989)

Luftsprung

Ich glaube, wenn ich mal
Ein Lebenszeichen von Dir höre
Oder Dich sehe,
Wird mein Herz einen Luftsprung machen ---
Und zu Boden fallen.

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(Liebe analysiert; 10. November, 19. Dezember 1989)

Zeit des Erwachens

(Eine zerbrochene Beziehung will analysiert werden...)
i.
Wer waren wir, als es begann?
Ich trat hinaus,
noch nicht bereit für diese Welt,
und doch spürend, wie die Zeit verrann...
ii.
So suchte ich nach Halt, und fand ihn in Dir,
die Du auch noch voller Träume warst,
und gemeinsam versanken wir
in einem kleinen eig'nen Glaspalast.
iii.
Doch es sollte nicht sein,
die Wogen der Welt holten uns ein.
So lernten wir zu schwimmen,
uns selbst und gegenseitig zu erkennen,
um Fesseln der Kindheit zu fühlen,
an denen wund Du Dich riebst
und ich stillhielt und versank.
iv.
Dann kam der Tag, an dem Du sahst,
dass jeder auch die Fesseln des anderen trug,
und wie einst ein Jemand am Gordischen Knoten
schlugst Du Dich frei.
Noch benommen und auch leicht verwundet
blickte ich auf, sah nun auch meine Freiheit,
doch erst ganz langsam wagte ich den ersten Zug.
v.
Nun bin ich hier,
mich immer noch entfaltend,
und mich selbst zu lernen.
Wer bin ich nun, da es zu Ende ging?
P.S.:
Mit Fesseln ist das ein besond'rer Fall:
Reißt man die eine ein, zeigt sich die nächste.
Drum gilt's sie zu erkennen, um sie zu wissen,
und die Schlingen so zu legen, dass sie genehm.
Es gilt noch viele Fesseln einzutauschen!

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(Liebe; April 1992)

Ich bin ein Traum

Ich bin ein Traum
Frag' nicht nach Zeit noch Raum,
Nach Sinn ---
Ich bin
Nicht dass ich sinnlos wär
Ein Traum,
Der ich nur Dir gehör
Und nicht der Welt
Ein Traum
Ein Traum

Real, doch nicht Realität;
Ein Weg, kein Plan,
Kein Ziel, wohin die Reise geht,
Spür meine filigrane Kraft
Und lass Dich gehn in ihr
Im Traum
In mir.

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(Frust; Januar 1993)

Einsamkeit

Eins
am
Keit

der Rest
woanders

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(Liebe analysiert; 13. Juli 1993)

Auf Ex

(Noch eine Nachbearbeitung einer Freundschaft. Stellenweise habe ich allerdings die Wahrheit der Stimmung geopfert. Aus diesem Gedicht habe ich später ein Lied komponiert.)

Wir glaubten, es sei Liebe
Dabei wars noch nicht mal Lust
Wir glaubten, es sei Liebe,
Der Kuss auf Bauch und Brust

Bei mir nur große Neugier
Bei dir ein rotes Tuch
Viel zu viele Tränen
Und Trost aus einem Buch

Viel zu viele Wünsche
Aber keine Kraft
Ungelebte Träume
Kinderfreundschafthaft

Wir waren fest verkapselt
Kreisten um uns selbst
Haben nichts gefunden
Verloren nur die Welt

Viel zu wenig Wissen
Viel zu viel geglaubt
Doch zu viel Zweifel in Vertrauen
Und in Liebe überhaupt

Viel zu wenig Hoffnung
Viel zu viel gedacht
Zuviel falsche Rücksicht
Und so Liebe ohne Macht

Immer große Eile
Nächster Abschied nah
Und dass es nicht nur zu wenig
Sondern auch das Falsche war

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(Liebe; 6. August 1993)

Bitte glaub mir nicht

(Aus einer erstaunlich guten Laune heraus entstand dieses Gedicht. Inzwischen vertont.)

Was auch immer ich heut' sage,
Bitte glaub mir nicht
Das hier, das kann nicht wirklich sein,
Das hier ist ein Gedicht
Was auch immer ich heut' sage,
Bitte glaub mir nicht
Heute ist etwas wie Wahrheit
Nur ein fernes, schwaches Licht

Fast unsichtbar am Firmament
Nicht von unsrer Welt
Heut ist Logik käuflich
Wenn auch nicht für Geld
Vergiss die Arithmetik,
Sie ist nichts, was zählt
Tu, was Du nicht lassen kannst
Erlaubt ist, was gefällt

Was auch immer ich heut' sage,
Bitte glaub mir nicht
Heut' gibt's keinen Sündenfall,
Heut' gibt's mein jüngstes Leibgericht
Was auch immer ich heut' sage,
Bitte glaub mir nicht
Im siebten blauen Himmel
Haben Worte kein Gewicht

Bretterzäune, die die Welt bedeuten
Bedeuten mit der Welt nichts mehr
All die Gesichter von den and'ren Leuten
Wirken ausdruckslos und leer
Im freien Fall aus der Rolle
Fliegen wir dahin
Der Souffleur hat Feierabend,
Der Intendant nimmt Aspirin

Was auch immer ich heut' sage
Bitte glaub mir nicht
Im Schauspiel des Lebens
Trag ich heute mein falsches Gesicht
Was auch immer ich heut' sage
Bitte glaub mir nicht
Bitte glaub mir nicht

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(Liebe/Frust; 21. Oktober 1993)

Let's just be Friends (LJBF)

(Inspiriert von einem kurzen Ausflug in die Newsgroup alt.romance (oder so) und mit ein paar eigenen Erfahrungen angereichtert entstand dieser Liedtext. Es gibt auch die dazu passende musikalische Begleitung. Heute gibt es für diesen Zustand das schöne Wort Friendzone, das gab es damals noch nicht.)

Musikalisches Zitat: That's what friends are for

Refrain:
Let's just be friends - Lass es so laufen wie bisher
Let's just be friends - Einfach gute Freunde bleiben
Let's just be friends - Wir haben so viel zu verlieren
Let's just be friends

Ach ja, wie ich sie kenne, diese Worte
Zu oft bereits vernommen, sie gehört
Wie im Gesicht die Slapstick-Sahnetorte
Ein jedesmal erschreckt und leicht verstört

Refrain

Ich weiß, sie tun es ohne böse Absicht
Jede für sich einzeln meint es gut
Sie schätzen die vertrauensvolle Basis
Und finden's toll, wie gut das tut

Warum, hör ich sie sagen, sollen wir denn
Für die tiefere Beziehung viel riskier'n
Das könnte ja vielleicht möglicherweise
Diese besondere Form von Freundschaft ruinier'n

Refrain

Ich komm mir vor wie jener edelmüt'ge Ritter
Der jede Jungfrau aus des Drachen Hand befreit
Sie schätzen ihn, doch woll'n grad keine Freier
Und der Held in seinem Edelmut verzeiht

Wie oft schon zeigte ich dafür Verständnis
Doch irgendwann gesellt sich dazu Wut
Ich bin doch mehr als eine Schulter zum dran Weinen
Der ganze Mensch, er fordert hier Tribut

Refrain mit neuen Zwischentexten:
Let's just be friends - Warum nicht Liebe anvisieren
Let's just be friends - Was ist denn an der Vorstellung so schlimm?
Let's just be friends - Das kann und will und werd ich nicht kapieren
Let's just be friends

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(Philophie; 23. November 1993)

Doubt

(Bisher mein letzter Ausflug ins Englische. Nachdem zwei Zeugen Jehovas mich als Zweifler bezeichneten, und ich das eigentlich als Kompliment sah.)

doubt doubt
nothing is for sure
doubt doubt
everything is insecure
i know it sounds strange
but doubt gives me strength
i'm a doubter
principal doubter
only believe in disbelief
what is objectivity if not doubt
have your faith in doubt
read some popper books and follow my religion
of doubt

doubt doubt
there is no doubt about (it)
doubt doubt
say it loudly
cry it out
i am no witness
not of jehova nor any crime
whatever you bless
i don't give it a dime
if you read a dollar sign
don't think of money every time
share what you know
but share my doubts
where do you take your faith in faith?

doubt doubt
doubt doubt
dare to doubt
it's no dare or die
doubt doubt
discover the lie
doubt doubt
don't dread to doubt
dubious dogmas
deject demagoguery
just doubt
doubt

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(Philosophie; 12. Dezember 1993)

An die Freude (Ein Adventsgedicht)

(Ein sehr fruchtbarer Gedankenaustausch mit Lokara inspirierte mich zu einigen Gedichten.)

Wo rennst Du hin?
Ja ja, es weihnachtet sehr
Und Du musst noch für die Lieben
Etwas Nettes finden.

Wo bleibst Du denn?
Ich weiß, bei dem Gedränge
Stehst auch Du hintan
Und kommst nicht durch.

Und das war mal Dein Fest.

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(Philosophie; 12. Dezember 1993)

Schon gehört?

(Ein Neujahrsgedicht.)

Bald gibt's wieder auf dem Jahrmarkt bei den Gebrauchtjahren ein preiswertes Auslaufmodell. Denn alle Welt will sich als Neujahr lieber den Nachfolger zulegen.

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(Liebe; 12. Dezember 1993)

Hallo Du

(Ein sehr fruchtbarer Gedankenaustausch mit Lokara inspirierte mich zu einigen Gedichten. So auch diesem hier.)

Hallo Du
Schön, Dich zu sehen
Dein Anblick ist doch immer eine Reise wert
Augen, die zum Nichtverliebtsein nicht geschaffen sind
Saugen an dem Augenblick

Hallo Du
Was ist hier los?
Los, los, lass uns der Welt beweisen,
Dass sie mit uns für uns gewinnt

Hallo Du
Du weißt Bescheid
Das sagt mir jeder Sinn
Der etwas von Dir weiß
Und alles andere bereitwillig vergisst

Hallo Du
Na, wie geht's? Kommst Du zurecht?
Anscheinend ja, wenn man bedenkt,
Wie Du tust was Du tust so gut

Hallo Du
Was machst Du denn hier?
Nein, hör nicht auf damit,
Bitte, hör nicht auf damit
Denn das tut gut, was Du tust, so gut

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(Trauer; 28. Dezember 1993)

Trauerträne

(Dieses Gedicht wurde durch die Reaktion einer alten Freundin inspiriert, als ich ihr mein Lied Let's Just Be Friends (LJBF) vorspielte.)

Trauerträne
Über etwas nie das Licht der Welt erblickte
Trauerträne
Ihr Fluss der Fluss der Zeit
Trauerträne
Die über Selbstbeherrschung siegte
Trauerträne
Eingeständnis Menschlichkeit

Trauerträne
Voll unbestimmter Schuldgefühle
Trauerträne
Im Weihnachtslicherglanz
Trauerträne
Salzwasser auf der Vorwurfsmühle
Bedauerträne
Auf Wohnzimmerdistanz

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(Liebe; 28. März 1994)

Kraulzertifikat

(Einer guten Freundin gewidmet.)

Kraulprinzessin

Oh welch süße Wonneschauer
Tanzen, suchen die Nähe Deiner Fingerspitzen!
Wonneschnurrend, viel mehr als den Schelm im Nacken
Das Rückgrat gestärkt im Reigen sich wiegend

Oh welch süße Wonneschauer
Jagen Deine Kräueltaten über meinen Rücken!
Mal Kraulprinz seiend, mal Kraulknappe
Mich krampflos ergebend, und doch immer noch siegend

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(Philosophie; 12. April 1994)

Die Fahrt

(Wenn ich lange Strecken mit dem Zug fahre, komme ich in ziemlich seltsame Traumzustände zwischen Schlafen und Wachen. Kommentar meines Bruders Niki auf das Gedicht: "Irgendwie scheinst Du Zugfahrten anders zu erleben als ich...")

Traumlandschaften
Nur ein kurzer Blick
Unwirklichkeit
Zieht vorbei,
Breitet sich aus,
Erfasst mein Sein.

Der Tanz der sieben Schleier
Um die Augen mit Geistergeschick
Immer mehr und immer schneller
Kein Weg zurück ---
Hinein in den Schein.

Müde Gesichter
Träges Starren in die Weite
Ein Wort, ein Lächeln,
Spiegel der Seele
Gedankenverloren

Verlorene Gedanken
Ziehen Seite an Seite
Es hält mich und bleibt
Nur die Trägheit der Masse
Zwischen den Ohren.

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(Rap; 8. April-1. Juni 1994)

Guter Rat

(Wirklich als guter Rat an einen Freund gemeint, der sich ziemlich aussichtslos verliebt hatte. Als Rap konzipiert.)

Es war einmal vor kurzer Zeit
Du weißt es noch, du kennst dich doch
Ein guter Freund seit Ewigkeit
Der sich jedoch zu gern verkroch
Tja, gute Freunde hielt er rar
Er tat zwar viel, doch viel allein
Und Freundinnen? Es gab sie nicht
Er meinte auch, muss ja nicht sein

Doch dann kam jemand, eine Sie
Und riss dich aus der Lethargie
Ein Bündel voller Energie
Das kam, sah, siegte --- rasch wie nie
Dabei wollte sie was andres
Ein wenig Spaß, das war ihr Ziel
Auf Liebe war sie nicht erpicht
Dich hat's erwischt, ihr wird's zuviel

Liebe unerwidert
Schon vergeben, nichts zu machen
Gefühle ungegliedert
Viel erleben, nichts zu lachen
In fremdem Wald gewildert
Wild entwischt, nun selbst gefangen
Strafmaß abgemildert
Freundschaft ist noch zu erlangen

Da stehst du nun, bist auf der Pirsch
Und im Visier glaubst du den Hirsch
Abzug ist schon gespannt, da merkst du dein Verseh'n
Falsch herum angelegt --- Hmmm Pech, auf Wiederseh'n
Doch da sieht sie deine Lage
Und sie sieht auch dein Problem
Opfern will sie sich nun nicht gerade
Doch sie macht's dir angenehm
Schließlich wollt sie dir ja nix
Und erst recht nicht deine Not
Fleischgericht gibts heut wohl nicht
Dafür Fruchtgummi statt Schrot

Liebe unerwidert
Schon vergeben, nichts zu machen
Gefühle ungegliedert
Viel erleben, nichts zu lachen
In fremdem Wald gewildert
Wild entwischt, nun selbst gefangen
Strafmaß abgemildert
Freundschaft ist noch zu erlangen

Ein Männlein steht im Wald allein
Was willst du tun, wo sollst du hin?
Tauch endlich in das Leben ein
Und zeig der Welt "Hallo, ich bin"
Kein cogito ergo sum,
Die Zeiten sind vorbei
Probier was aus und mach was her
Dann bist du schon dabei

Lass doch doch dein Schattendasein sein
Beklecker dich und mach dich bunt
Doch nur das eigne Leben leben
Ist auf Dauer noch gesund
Drum mal dich selbst, rabiat
Als Unikat, kein Plagiat
Ja, tu was anderes als sie
Du bist keine Kopie

Liebe unerwidert
Schon vergeben, nichts zu machen
Gefühle ungegliedert
Viel erleben, nichts zu lachen
In fremdem Wald gewildert
Wild entwischt, nun selbst gefangen
Schau her, die Welt ist bunt bebildert
Hau dich frei, zerreiß die Zangen

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(Philosophie; 18. Januar 1995)

Gang und Gäbe

(Meine Lebenseinstellung, inspiriert von langen Gesprächen, von der Sportart Kijutsu und einigen Kraulwochenenden von IRCern.)

Komme und gehe,
Erlebe Dein Leben!
Lerne zu nehmen,
Üb Gang und Geben

Überwinde den Hang
Dich zu überheben
Leg behäbig Dich lang
Üb Leben eben

Streif ab die Hast
Nicht am Alltag kleben
Sei Dein eigener Gast
Stell Dich einfach daneben

Warum Zukunft besiegen!
Lass es einfach geschehen
Lass die Vergangenheit liegen
Und Dich dafür gehen

Suchen eigener Wege
Eigne Muster zu weben
Ist's auch nicht gang und gäbe ---
Was ein traumhaftes Leben!

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(Politik; 24. Januar 1995)

Freihandel

Auge in Auge
Hand in Hand
Schulter an Schulter
Rücken an Wand
Weiche Knie bei Fuß

Gehen Sie weiter,
Es gibt nichts zu sehen.

Körper in Ketten
Schwielen voll Sand
Tod in Augen
Leben von Hand
im Mund zu Fuß

Natürliche Ordnung
Es gibt nichts zu verstehen

Gehen Sie weiter,
Es gibt nichts zu sehen.

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(Rock&Liebe; 1. März 1995)

Ich will Dich

(Ein Text für einen soliden dreckigen Rocksong, reif für den Index...)

Baby, komm lass uns etwas essen gehn
Baby, denn etwas muss mit uns geschehn
Ich zahl auch, egal was Du bestellst
Ich zahl auch, verfriss mein ganzes Geld

Baby, komm lass mich Deine Hand berühren
Baby, komm lass mich Deine Finger spüren
Ich halt sie, behüt sie vor der Kälte
Ich halt sie, beschütz Dich vor der Welt

Refrain:
Du kennst das Spiel, Du weißt was ich will,
Der Rest ist nicht so wichtig
Du kennst das Spiel, Du weißt was ich will,
Und Du weißt ich will's so richtig
Ich weiß was Du willst und Du kennst mein Ziel
Der Rest ist null und nichtig
Du kennst das Spiel, Du weißt was ich will,
Komm, machen wir's, machen wir's, machen wir's gleich richtig

Baby, lass mich Dir in die Augen sehn
Baby, Dir in die blauen Augen sehn
Lass mich fliegen, und versinken in dem Meer
Wie Ikarus, versinken in dem Meer

Baby, komm lass mich Deine Lippen küssen
Baby, die wunderzarten Lippen küssen
Du glaub mir, für Dich werd ich zum Höhlenforscher
Ja glaub mir, und forschen werd ich immer forscher

(Refrain)

(Solo)

Bridge:
Lass uns aufeinander fliegen
Lass uns kollidieren
Lass uns uns abschreiben Baby
Lass uns abschmieren
Lass uns untergehen Baby
Lass es einfach passieren
Lass uns uns aufgeben Baby
Denn wir koennen nicht verlieren --- Jaaaaaaah!

Baby, komm lass mich Deine Titten lecken
Baby, Du musst die Dinger nicht verstecken
Lass uns --- die Kleider zu den guten Sitten legen
Ich sag Dir --- der Sündenfall war nichts dagegen

Baby, lass mich in Deine Welt eintauchen
Baby, lass uns einander jetzt missbrauchen
Halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich lass mich fliegen
Halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich Ah!

(Refrain)

Halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich lass mich fliegen
Halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich halt mich Ah!

(Die letzten beiden Zeilen wiederholen und steigern ad libido :-)

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(Liebe; 1. Mai 1995)

Augenblick

(Nach einem langen Knuddel-Wochenende in Stuttgart)

Ein Augenblick des Atemholens
In einer Welt der Eilerei
Ein Hauch nur eines Musenkusses
In einer Welt voll Einerlei

Ein Augenblick des Engumschlingens
Nur kurze Zeit ganz sorgenfrei
Momente Sich-Verbergen-Könnens
Vor einer Welt der Barberei

Ein Augenblick voll Augenblicken
Und Fingerspitzenstreichelei
Und sanftfestlangem Knuddeldrücken ---
Nur leider viel zu schnell vorbei

Ein Augenblick des Atemholens
In einer Welt der Eilerei
Ein Hauch nur eines Musenkusses
In einer Welt voll Einerlei

[Zum Anfang] [Übersicht] [Einzeln]


(Philosophie; 11. Mai 1995)

Pustekuchen

(Einem Freund gewidmet, der sein Studium abbrechen musste.)

Wie das Laub im Herbst,
Wie der schwebende Samen einer Pusteblume
So schwinden die Chancen dahin in die Ferne.

Und doch wird das Laub einmal Humus sein,
Und birgt der Samen neues Leben.

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(Philosophie; 10. Februar / 20. Mai 1995)

Zeit (Ich weiß nicht)

(Ein ziemlich düsterer Songtext, der mir zu einem bestimmten Groove einfiel.)

Ich weiß - ich weiß nicht wo ich hingehör
Ich weiß - nicht wenn ich schwör worauf ich schwör
Ich weiß - Du weißt nicht wie ich dich vermiss
Ich weiß - nicht wo das Ende meiner Fahnenstange ist

Ich weiß - nicht warum ist alles hier nur Mittelmaß
Ich weiß - nicht warum ich jeden Zug verpass
Ich weiß - nicht ich seh nur leere Hüllen alles hohl
Ich weiß - nicht warum ich überhaupt noch etwas machen soll

Refrain:
Zeit heilt alle Wunden sagt ein schlauer Spruch
Doch vom Wunderwundenheiler Zeit krieg ich nicht genug
Die Wunde die du schlugst vernarbt nicht so schnell
Meine Seele blutet Tränen (Tränen (Tränen))

Ich weiß - ich weiß nicht was ich glauben soll
Ich weiß - so heg ich gegen alles einen leisen Groll
Ich weiß - diese Welt dreht sich viel zu schnell (wie ein Karussell)
Ich weiß - nicht wann ist es am Ende dieses Tunnels wieder hell

(Refrain)

Ich weiß - manches hätt ich besser nicht gesagt
Ich weiß - manche hab ich so schon fortgejagt
Ich weiß - das Glück hilft wer sich selber hilft
Doch ich weiß nicht wie mir helfen wenn ich nicht weiß was ich will

(Refrain)

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(Parodie; Mai 1995)

Soul Rhythm

(Ein Text für einen sehr beat-orientierten Song. Eigentlich als Parodie auf den Hitparaden-Techno gedacht, aber ich fürchte fast, das lässt sich nicht mehr parodieren.)

(Female refain, sung:)
Move your feet to the rhythm of your soul
Make extasy your final goal
Let there be nothing else tonight
But rhythm and light

(Male refain, rapped:)
This is the way to loose control
This is more than rock and roll
This is the way to stomp your feet
This is the base drum --- neat

(Strophe, rapped:)
Listen to the music, lose your mind
Leave your sorrows all behind
the dullness of this primitive dance
And get in your eyes this faraway glance

(Refrain)

Let there be light show said the DJ
And he saw everything was OK
Now he leads you to paradise
Of the base drum --- hype

(Refrain)

Come into the darkness, step into the light
Leave the silence, do what you like
This is what you do, This is your way
Of hopping all your brain away

(Refrain)

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(Natur-Epik; 12. Juni 1995)

Karlsruher Augustgewitter

(Jeder, der die Rheinebene kennt, kennt diese Art von Gewittern zur Genüge. Und jeder, der wie ich ein paar Jahre vorher an der Küste verbracht hat, kann wohl nachempfinden, wie ich mich dann fühle...)

Die letzten Tage schon ging das Wetter schwanger vor Schwüle
Die Last des Lebens wurde bleiern schwer
Mit dem Tod durch Ertrinken verband ich Sehnsuchtsgefühle
So erdrückte die Mattigkeit mich Mann vom Meer

Ich vegetierte nun so schon Tage um Tage
Da sah ich ein Hoffnungsdunkel am Horizont
Der Himmel verhing sich in grauschwarzer Farbe
Ein Gewitter als Retter! Keiner würde geschont

So erhoffte ich jenes Lokal-Armageddon
Bot mich Wind und Regen in offener Kluft
Doch die ersten Tropfen erreichten kaum noch den Boden -
Vor Hitze verdunstet noch in der Luft

Bis endlich geöffnet die Himmelstore
Die prasselnden Tropfen zerflossen zum Strom
Der Staub all der Tage ergoss sich in die Gosse
Ein naturgewaltiges Wasserpogrom

Und nun schleuderte Zeus seine Blitze vom Himmel
Dicht von dem Grollen der Donner gefolgt
Der Himmel war nur noch ein Riesengewimmel
Als hätten Titanen diesen Kampf dort gewollt

Dann war es plötzlich vorbei ---
Und ich wusste von anderen Gewittern im Jahr
Dass auch dies nur ein Tropfen auf heißem Pflaster. ---
Denn das Morgen wird sein, wie das Gestern war.

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(Philosophie; 06. Juli 1995)

Gestatten, BärTiger

(Nachdem ich feststellte, dass verschiedene Leute oft nur einzelne Aspekte von mir kannten und mich bereits in ihren geistigen Schubladen verstaut hatten, wollte ich darauf eine Antwort folgen lassen.)

Gestatten, BärTiger
Komischer Name? Komischer Name.
Kein echter Bär, kein echter Tiger, irgendwie beides,
Eben BärTiger

Ich bin ein Mann,
Und doch kein Standardexemplar,
Bin Infomagier und kein Kellerkind
Manche nennt mich Fetenpeter,
Doch bin ich auch ein Miesepeter
Dann und wann, für mich allein...

Wie ihr seht, ich bin ein bärtiger,
Ein Mann mit Bart.
So schein ich älter als ich bin
Und bin doch älter als ich fühl -
Und doch, der Bart bleibt dran.

Ich bin ein Spielkind,
Ja das ist alles was ich bin:
Ein Spieler mit Worten
Ein Spieler mit Rollen
Ein Spieler mit Regeln
Ein Spieler mit Welten
Ein Spieler mit mir selbst.

Was ist ein BärTiger?
Der Bär brummig und fest,
Mit einem dicken Fell und gutmütig,
Der Tiger arrogant und Einzelkämpfer,
Katzenhaft, genießerisch und lebenshungrig.

Ich bin ein Mensch.
Das ist das Wichtigste von allem.
Mit einem Recht auf Widersprüche,
Mit einer Seele mit Ecken und Kanten und Griffen
Drum greif zu. Ich bin auch nur ein Mensch.

Gestatten, BärTiger.
Komischer Name? Komischer Name.
Aber er passt zu mir. Ich bin ich.
Eben BärTiger

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(Philosophie; 09. Juli 1995)

Der Sinn des Sterbens

(Alles begann mit einem Vertipper - Welken statt Welten.)

Welkende Welten
Verlor'ner Glaube an die Wirklichkeit
Es scheint doch alles hier so klein

Mein erster Laut bereits ein Schrei
Als hätte ich es damals schon geahnt
Nichts seitdem mehr drückt die Gefühle so gut aus
wie dieser Schrei.

Flackernde Schatten
Der Sinn des Sein scheint Schein zu sein
Was ist noch wichtig überhaupt?

Ich gab mir Mühe mit dem Schreien.
Verschiedene Schreie für verschiedene Gefühle.
Denn es gab Schmerz und Trauer, Freude, Lust,
und viel zu oft Verzweiflung.

Tanzende Träume
Zum Greifen nah umfangen sie und narren mich.
Was heißt schon Wirklichkeit?

Und mit den Jahren kam das Schweigen.
Denn meine Augen sahen mehr und mehr,
Und stumpften ab, und die Stimme
Wurde heiser und kraftlos.

Sagbare Schrecken
Das darf doch wohl nicht wahr sein, bitte,
Macht dass das nicht wahr ist.

Und über das Schweigen kam die Sprache
Schöne Worte um die Sinne zu betäuben
Die Kontrolle der Gefühle
Wie versessen selbstvergessen, kalt.

Geltende Gesetze
Gewohnheitsrecht, Macht der Gewöhnung
Gerechtigkeit als Illusion der Illusion

Ich trieb sie bis zur Perfektion
Die Hohe Kunst der Selbstverleugnung,
Warum auch nicht? Bin ich doch nur
Ein Nichts im Meer der Nichtigkeit.

Modernde Därme
Das Hohe Lied der Entropie erfasst auch euch
Mich bettet es.

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(Liebe; 24. Juli 1995)

Wösel I

Da wöselt was.
Na wo?
Im Wald. Am See.
Mit Hund. Nanu.
Sie freut sich so.

Da tigert was.
Na wo?
Um Wösel rum.
Warum?
Er mag sie so.

Da wächst etwas.
Na was?
Ein Liebespaar.
Ach so.
Was bin ich froh.

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(Philosophie; April 1995 / 04. August 1995)

Kannst Du von Dir sagen...?

Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Freude?
Das Himmelhochjauchzen und Herzzerspringen
Das Bäumeausreißen und danach erklimmen
Das Weinen vor Glück über gutes Gelingen
Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Freude?

Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Liebe?
Das einander Öffnen und sich berühren
Das sich fallenlassen können und einander führen
Das Getrenntsein und dennoch die Nähe spüren
Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Liebe?

Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Trauer?
Das Heulen bis alle Tränen versiegen
Das am liebsten zum Sterben probeliegen
Das sich einsam in unruhigen Schlafe wiegen
Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Trauer?

Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Wut?
Den heißen Hass in sich brodeln lassen
Das Schreien und Zetern und abgrundtief hassen
Und die Erleichterung wenn alles rausgelassen
Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Wut?

Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Ruhe?
Den inneren Frieden im Herzen tragen
Nicht immerzu nach einem Sinn zu fragen
Auch einmal das einfach man selbst sein zu wagen
Kannst Du von Dir sagen, Du kennst die Ruhe?

Kannst Du von Dir sagen, Du kennst das Leben?
Hast Du Geburt erlebt und den Tod
Kennst Du Trauer und Freude und Wut
Und auch Ruhe und Liebe und Mut
Kannst Du von Dir sagen, Du kennst das Leben?

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(Liebe; 08. August 1995)

Du bist!

Eins zwei drei ich komme!
So reite ich auf Wogen der
Lust und Laune und Freude und Glück
Zu Dir, nur zu Dir

Eins zwei drei ich komme!
Wie beim Fangenspielen so
Geht dieser Ruf hinaus in die Welt und doch nur
Zu Dir, nur zu Dir

Eins zwei drei ich komme!
Und ich weiß wo Du bist und ich
werde ihn finden, den Weg
Zu Dir, nur zu Dir

Eins zwei drei ich komme!
Und wenn ich Dich einmal habe,
Dann komm ich noch näher und näher und näher
Zu Dir, nur zu Dir

Eins zwei drei ich komme!
Und habe ich Dich erst gefangen,
Dann lass ich Dich frei und sage
Zu Dir, nur zu Dir:

Du bist!

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(Parodie; 5. Dezember 1995)

Cool

(Ich hasse Raga, dieses Aufwärmen der Raggae-Rhythmen für die Neunziger. Das muss als Erklärung reichen.)

Keine Lust was zu tun ich bin cool mann
Drum häng ich hier nur rum ich bin cool mann
Alle soll'n sie es seh'n wenn sie vorübergehn
ich bin cool --- eben cool mann

Alle tun ja jetzt auf Räggäh mann
Weil's da egal ist ob man singen kann
Und der Gesang fällt ein Stück hinterm Rhythmus zurück
Denn das ist lazy --- eben cool mann

Ich häng hier lässig an der Wand
Und das Kraut das geht von Hand zu Hand
Und die Welt ist entrückt und verrückt und entzückt
Nach mir --- bin eben cool mann

LaberdiLaberdiLaberdiLaberdiDummSchwallSchwall
Dieser RAP-Einschub ist hirnlos wie von Nachtigall
LaberdiLaberdiLaberdiLaberdiLaberdidummdidumm
Aber ich krieg so wieder ne Minute rum
BrabbeldiBrabbeldiBrabbeldiBrabbeldidummdidei
Was ich singesing das ist sowas von einerlei
SingedingSingedingSingedingSingedingRingdidum
Drum verkauf ich mit dem RAP das Publikum für dumm

Und mittags geh ich dann zum Strand
In jeder Hand ne Mieze Hand in Hand
Und sie sind so entrückt denn sie sind so entzückt
Von mir --- bin eben cool mann

Also hör mir auf mit Sozi-Kram
Das kotzt mich ja dermaßen an
Ich zahl einfach mit Scheck und und die Schecks sind gedeckt
Ich hab Geld, und Geld ist cool mann

(Bridge:)
Weil's besser läuft sing ich von Sommer Sonne Strand
Dabei krieg ich von 60 Watt schon Sonnenbrand
Ich wollt ich wüsst auch wie das mit der Armut ist
Dabei krieg ich immer öfter meinen Arsch geküsst

(Wiederholen der ersten beiden Strophen)

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(Philosophie; 15. Dezember 1995)

Sonderling

Ein Sonderling!
Schaut her, er wagt zu denken!
Das darf nicht sein.
Kommt, hört nicht hin.

Ein Sonderling!
Denkt nur, er wagt es gar zu leben!
Bestimmte selbst sein Sein!
Kommt, lasst ihn allein.

Ihr nennt mich Wunderling?
Kennt nur das Nehmen, nicht das Geben,
Messt euch am Haben statt am Sein.
Da sag ich Nein!

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(Sprachspielereien; 1995 - 2012)

Schüttelreime

Ich streichel sanft ihr über ihre linke Wange,
Dann zieh ich widerstrebend fort und winke lange.

Ich hab ein neues Laster: Zocken
Mich kann der Thrill um Zaster locken.

Ich soll nen Reim mir aus den Rippen leiern?
Nach fünf, sechs Bierchen kann ich's aus den Lippen reiern.

Ich will von Deinen Kippelnüssen
So gerne Deine Nippel küssen.

Vorsichtig betrete ich die Höhle mit ner dicken Fackel.
Ich störe wohl, denn in der Ecke ....

The scents of a national rose
Are too much for a rational nose.

Nah der Krankenbahre ist ein Rabe am Graben.
Nicht lang und wir tragen zu Grabe den Raben.

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(Liebe; 1. März 1996)

Traum und Wirklichkeit

Manchmal träumte ich,
Ich sei ein Berg,
Starr und unbeweglich
Doch Du zeigst mir, wie agil ich bin.

Manchmal träumte ich,
Ich sei ein Kind,
Klein und unbeherrscht
Doch Du zeigst mir, wie sehr Mann ich bin.

Manchmal träumte ich,
Ich sei ein Geist,
Kopfgeburt und körperlos
Doch Du zeigst mir, wie sehr Mensch ich bin.

Und oft schon träumte ich
Von meiner Traumfrau,
Mal fraulich und sinnlich,
Mal kindlich und verspielt
Und nun zeigst Du mir, wie wirklich Du bist.

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(Parodie; 13. März 1996)

Und ich war allein

(Nachdem nun gerade die 70er wieder furchtbar in sind, sollte man sich auch an die dunklen Seiten dieser Zeit erinnern - die Schnulzen von damals haben ja inzwischen fast Kultcharakter. Darum habe ich versucht, in einem Songtext den Stil dieser Zeit nachzuempfinden, und habe auch schon genau den Song dazu im Ohr. Also zurücklehnen und gruseln...)

Ich gehe jetzt wieder durch einsame Straßen
Genieß', wie die Winde den Parka durchblasen
Und pfeif' unser Lied
Bieg ab in den Park und betrete den Rasen
Setz mich auf die Bank, auf der wir so oft saßen
Und pfeif' unser Lied
Ein Windstoß erfasst da den Busch gleich daneben
Zeigt mir nochmal die Stelle, wo wir so oft gelegen
Und raunt unser Lied
Ich weiß immer noch nicht, wie's geschah
Auf einmal warst Du nicht mehr da
Und ich war allein

Ich habe Dir blindlings vertraut und gedacht
Dass ich Dich so glücklich wie Du mich gemacht
Und wollt bei Dir sein
Zuerst hast Du gelächelt, dann hast Du gelacht
Dann behauptetest Du, ich hätte Kummer gebracht
Wolltest frei wie ein Vogel sein
Eines Morgens hast Du mich dann heimlich verlassen
Hast nichts mitgenommen, doch auch nichts hinterlassen
Als im Herz einen Stein
Ich weiß es immer noch nicht, wie's geschah
Auf einmal warst Du nicht mehr da
Und ich war allein

Bridge:
Manchmal denk' ich, ich ruf' einfach an
Und sage, ich sei nun ein anderer Mann
Und wir sollten noch einmal von vorne anfangen
Doch ich bleibe in diesem Wunschtraum - gefangen

(1. Strophe wiederholt)

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(Philosophie; April 1996)

Einst wünschte ich

Einst wünschte ich, ein Mann zu sein,
so ich fragte meinen Vater,
«Vater, was muss ich tun, um ein richtiger Mann zu sein?»
Und er sagte zu mir:
«Du musst groß und stark sein wie ein Elefant,
und genauso dickhäutig.»
Also versuchte ich, groß und stark zu sein wie ein Elefant,
und genauso dickhäutig.
Doch so ganz wollte es mir nicht gelingen,
immer öfter wähnte ich mich im Porzellanladen.

Noch immer wünschte ich, ein Mann zu sein,
so ich fragte meine Mutter,
«Mutter, was muss ich tun, um ein richtiger Mann zu sein?»
Und sie sagte zu mir:
«Du musst vernünftig sein und anständig
und die Verantwortung für die Familie tragen.»
Also versuchte ich, vernünftig zu sein und anständig
und die Verantwortung für die Familie zu tragen.
Doch so ganz wollte es mir nicht gelingen,
immer öfter vergaß ich vor Vernünftigkeit,
dass ich auch Gefühle hatte.

Noch immer wünschte ich, ein Mann zu sein,
so ich fragte meinen Großvater,
«Großvater, was muss ich tun, um ein richtiger Mann zu sein?»
Und er sagte zu mir:
«Du musst große Taten vollbringen
und ein Held sein.»
Also versuchte ich, große Taten zu vollbringen,
und ein Held zu sein.
Doch so ganz wollte es mir nicht gelingen,
und ich merkte, dass viele der Heldentaten einfach dumm waren.

Noch immer wünschte ich, ein Mann zu sein,
so ich fragte meine Großmutter,
«Großmutter, was muss ich tun, um ein richtiger Mann zu sein?»
Und sie sagte zu mir:
«Du musst viele Kinder zeugen und sie ernähren.»
Also versuchte ich, viele Kinder zu zeugen und sie zu ernähren.
Und so lernte ich viele Frauen kennen,
doch schien das alles irgendwie verkehrt.

Noch immer wünschte ich, ein Mann zu sein,
so ich fragte ich einfach ein fremdes Mädchen,
«Du, was muss ich tun, um ein richtiger Mann zu sein?»
Sie sah mich lange mit ihren großen, fragenden Augen an
Und sagte dann zu mir:
«Aber Du bist doch schon ein Mann?»

Seitdem versuche ich, ich selbst zu sein.

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(Hochzeit; Juni 1996)

Band und Fessel

(Ein Gemeinschaftsgedicht von Claudia und mir, für die Hochzeit von zwei Bekannten, und zu einem Foto gereicht.)

Das grüne Band der Sympathie
Wird nun zum Bund fürs Leben
Und spielt die Band auch richtig heut
Wird's falsche Töne geben
Drum passt mit dem Legato auf
Beim Binden von euch zwein
Lasst des Lebens Bund ein Band
Und keine Fessel sein

Ein Fadenspiel für uns, für euch
Lasst euch nur nicht verwirren
Die Lösung ihr gemeinsam findet
Ihr könnt euch gar nicht irren
Von purer Bandelei geht's nun
Ans Bündeln von euch zwein
Drum lasst des Lebens Bund ein Band
Und keine Fessel sein

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(Philosophie; 11. Oktober 1996, 13. Januar 1997)

Rose im Ballon

Gestern sah ich Dich schon
Eine Frau trug Dich vor sich
Eine Frau, die Dir glich -
Du Rose im Ballon

Geschützt wie im Kokon
Im hauchdünnen Heim
Scheinst sicher zu sein
Du Rose im Ballon

Glasklar, ohne Ton,
Ohne Farbe die Hülle
So sah jeder die Fülle
Der Rose im Ballon

Und sie war wunderschön
Tiefrot und tiefgrün
Wunderschön anzusehn
Die Rose im Ballon

Doch weißt Du es schon?
Du brauchst Freiheit, brauchst Luft
Wer Dich verpackt', war ein Schuft
Du Rose im Ballon

Auch bist nicht ohne Dorn
Gut getarnt und bedeckt
Und doch spitz und gestreckt
Du Rose im Ballon

Komm, verlasse den Thron!
Lass die Welt nicht nur schauen,
Auch am Duft sich erbauen
Du Rose im Ballon

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(Politik; 20. März 1997)

Kommando zurück

Der General schrie.
Die besten Männer verloren -
Auf beiden Seiten.
Der General schrie.
Nun waren die Frauen und Kinder dran.
Exekutionsbefehle
Wurden schon lange nicht mehr erteilt.
Sie waren es so gewöhnt.
Und es gab keinen Gegenbefehl.
Sie waren es so gewöhnt.
Das Töten. Das Plündern. Das Vergewaltigen.
So wie früher die Feldarbeit und ihren Mittagsschlaf.
Früher.
War das wirklich hier?
Waren das wirklich sie?
War das wirklich?
So weit weg.

Der General schrie.
Er hätte nicht herkommen dürfen.
Sich kein Bild von der Lage machen.
All die Greuel.
Was war schiefgelaufen?
Es lief doch fast alles nach Plan.
Doch der hatte irgendwie sauber ausgesehen
Auf dem Papier und im Sandkasten.
Er hätte nicht herkommen dürfen.

Der General schrie.
Er wollte nicht mehr.
Hätte es am liebsten ungeschehen gemacht.
Doch dafür gab es kein
Kommando zurück.

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(Politik; 21. März 1997)

Doktrin

Dok Dok Dok
Hämmern am Dok fremden Geist
Auf Dok Linie Dok bringen
Tief in Dir Dokdrin

Gewaltnichtuntätig
Machtgefüge macht gefügig
Denkst Du wirklich Deine Gedanken?

Dok Dok.
Gedanken.
Dok.
GeDokdanken. Dok.
Gedokdantrin. Dok.
Ge. Doktrin. Danke.

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(Philosophie; 26. August 1998)

Viagra-Fälle

minderwertigkeits- und wirkkomplexe
in komplexer wechselwirkung
der kleine unterschied am kleinen unterschied
bedroht von potentieller impotenz
männerträume von ergüssen
wie den niagarafällen
der glaube an aktion und erektion
und viel hilft viel
bis dass der tod und ab in die scheide

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(Philosophie; 03. September 1999)

Ich will

Ich will noch Kind sein,
Unschuldig und wild sein,
Will dabei noch klug sein,
Abgeklärt und weise sein,
Ach ja, ich will noch schön sein,
Voll jugendhaftem Flair sein,
Zudem will ich noch stark sein,
Zielstrebig und mutig sein.
Und dann will ich noch... ich sein.
Ich glaub, ich will ein bisschen viel -
Dann wähl ich halt das letzte Ziel.
Das macht insofern wieder Sinn,
Nämlich von allem ist was drin.

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(Sprachspielereien; 22. August 2003)

Ohne Reim

Warum nur sind
Gedichte
Ohne Reim
Gedichte

Sie tragen dem
Vortragenden
An
Die Worte
Getragen
Vor-
Zutragen

So wird
Banalität
Aufgebläht

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(Liebe; 16. September 2004)

So schön (Sonett)

Sie ist so schön, mir ist, als müsst ich weinen
Allein schon an dem Anblick der verträumten Augen
den braunen und dabei doch klar und reinen
könnt sich mein Blick nie satt dran saugen

Und ihre Worte woll'n das Herz mir wärmen
wie sie sie wispert sanft in meine Ohren
Selbst unerfahr'ne Dichter kommen da ins schwärmen
und fühlen sich von allen Musen auserkoren

Sie ist so schön, mir ist, als müsst ich weinen
Und Ihre Hände - oh sie treiben schier
zum Wahnsinn, streicheln sanft an meinen Beinen

Und schließlich will sie auch dem kleinen
Unterschiede zwischen ihr und mir
die beste, einz'ge aller Frauen scheinen

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(Liebe; 08. August 2006)

Zur Hochzeit

Zur Hochzeit meiner Schwester ein kleines Gedicht von Claudia und mir, bewusst als leichte Kost konzipiert.

Die Julia saß in ihrer Laube
und sann so vor sich hin, "ich glaube,
es sei nun an der Zeit,
dass Mark mich endlich freit."

Die Szenerie betrat nun Mark,
der Julia ganz arg leiden mag,
die da in ihrer Laube schmollte,
endlich unter die Haube wollte.

Vereintes Glück vermehrt sich schnell,
drum war auch schon recht bald zur Stell
ein kleines Kind, ein hübsches, selig's,
so nanntes es die beiden Felix.

Kurzum - zu diesem großen Glück
fehlte nur noch ein kleines Stück.
Dies Stück sie nun gefunden haben,
als sie sich heut' die Ringe gaben.

Wir wünschen euch Zeit füreinander im Leben.
Und sollte es einmal Ärger geben,
so knobelt, wer an die Pfanne darf.
Und kocht je nach Stimmung - mal locker, mal scharf,
ob griechisch, italienisch, oder Wok-Man,
denn Liebe geht durch den Magen, sagt man.

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(Glauben; 05. August 2007)

Zur Taufe

Ein Gedicht zur Taufe, Firmung, Kommunion oder Konfirmation. In Deutsch und Englisch.

Was bekommst Du heute?

Was brauchst Du noch?

Alles Gute auf den Weg!

What do you get today?

What else you need?

Best wishes on your journey!

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